Gnochi Verdi alla Trentina

Grüne Gnocchi nach Trentiner Art

Zutaten für 4 Personen

6 dicke Scheiben altes Weißbrot, 3 dl Milch, 400 g Spinat (kurz gekocht und abgetropft), 70 g frisch geriebener Parmesankäse, 120 g Mehl, 4 Eier, eine Prise Salz, eine Prise frisch gemahlenen Pfeffer, etwas frisch geriebene Muskatnuss


Das alte Weißbrot wird in kleinere Stücke zerbrochen und in der Milch eingeweicht, so lange, bis das Brot wirklich gut durchgeweicht ist, was abhängig ist von der Konsistenz des Brotes, etwas zwei Stunden. Das Brot und der Spinat werden zusammen durch einen Fleischwolf gedreht, oder, falls dieser fehlt, sorgfältig mit einem Messer zerkleinert. Diesem Teig werden dann das Mehl, die Eier, der Käse und die Gewürze zugegeben und gut durchgemischt, bis es ein Teig von gleichmäßig grünlicher Farbe ist.
Mit zwei nicht zu kleinen Teelöffeln werden nun von diesem Teig Gnocchi, eiförmig kleine Klöße, geformt und einzeln in kochendes Salzwasser gegeben. Nach kurzer Zeit treiben die Gnocchi an die Oberfläche und werden mit einem Schaumlöffel entnommen. Sie werden dann auf einem vorgewärmten Teller mit geriebenem Parmesan und etwas Butter darüber möglichst heiß serviert. Das ganze klingt kompliziert, ist es aber nicht. Das Formen der Gnocchi mit zwei Teelöffeln klappt schon nach dem zehnten Mal recht gut.
Das klassische Rezept sieht statt Spinat wild wachsende, essbare grüne Pflanzen vor, wie sie früher am Wegrand gesammelt wurden. Das lässt sich heute leider nicht mehr realisieren. Jedoch hat sich als sehr erfolgreich eine Mischung aus Spinat, Löwenzahn und jungen Brennesseln erwiesen. Sie machen die Gnocchi noch schmackhafter und lassen es dem klassischen Gericht noch näher kommen.


Dazu passt ein Pinot Grigio aus dem Trentino Nr. 151 oder ein Pinot Bianco von Franz Haas Nr. 125 </i>


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